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Viele Internetnutzer wollen nicht für Online-Inhalte zahlen

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Lediglich 12 Prozent aller westeuropäischen Web-Surfer sind bereit, für Online-Inhalte zu bezahlen. Das ergab eine Studie (PDF-Datei), die das Nürnberger Marktforschungsunternehmen GfK im Auftrag des Wall Street Journals durchgeführt hat. 8 Prozent würden nur Bezahlinhalte ohne Werbung akzeptieren.

Deutsche Internetnutzer stehen kostenpflichtigen Inhalten im Web besonders dann ablehnend gegenüber, wenn gleichzeitig Werbung zu sehen ist: Nur jeder hundertste Web-Surfer wäre der GfK-Studie zufolge bereit, diese Kombination zu akzeptieren. Dagegen sei knapp die Hälfte der Meinung, dass alle Online-Inhalte kostenlos und werbefrei sein sollten. Rund ein Drittel der Deutschen gab an, dass sie Werbung und andere Marketingaktivitäten in Kauf nehmen, wenn alle anderen Web-Inhalte kostenlos sind.

Westeuropäischer Spitzenreiter in punkto Zahlungswilligkeit sind laut GfK-Studie die Schweden: Knapp ein Viertel sei demnach bereit, für Online-Inhalte zu bezahlen. Paid Content-Schlusslicht sind die Spanier: Nur 6 Prozent gaben an, für Inhalte bezahlen zu wollen.

Die GfK-Studie wurde im September 2009 abgeschlossen, sagte eine GfK-Sprecherin gegenüber heise online. Die Umfrage sei repräsentativ; befragt worden seien 16.800 Personen in 16 europäischen Ländern und in den USA entweder im direkten oder im Telefoninterview. (keh)

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