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Viele Lehrer setzen im Unterricht auf Internetrecherche

Internetrecherche wird an Schulen immer mehr zur Selbstverständlichkeit - Schüler bräuchten laut einer Umfrage unter Lehrern oft nur wenig Hilfe dabei. Quelle Nummer eins ist übrigens nicht die Google-Suche.

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Programmieren auf dem Stundenplan

(Bild: dpa, Patrick Seeger)

Das Recherchieren im Internet ist für die meisten Schüler inzwischen Alltag. Wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris ergab, nutzen 81 Prozent der Lehrer in ihren Unterrichtsstunden Computer, Notebooks und Tablets. Die Befragung bezog sich ausschließlich auf die Sekundarstufe I. Bei der Internetrecherche brauchen die meisten Schüler kaum Hilfe, wie 62 Prozent der Lehrer sagten. 10 Prozent gaben sogar an, dass die Kinder und Jugendlichen überhaupt keine Unterstützung bei der Suche im Netz bräuchten.

Spezielle Kinderseiten wurden den Ergebnissen zufolge aber nicht oft eingesetzt. So nutzen nur 6 Prozent der Lehrer Kindersuchmaschinen wie Fragfinn. Stattdessen informieren sich die Schüler vor allem auf Wikipedia. Das sagten 84 Prozent der Befragten. 61 Prozent der Lehrer lassen ihre Schüler über Google recherchieren.

Insgesamt wurden 505 Lehrer im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, des Lehrerverbands Bildung und Erziehung und der Messe Learntec zwischen dem 11. und 30. November 2015 befragt. (axk)