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Viele Mobilfunkkunden liebäugeln mit einem Wechsel

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Im deutschen Mobilfunkmarkt sind zunehmend weniger Neukunden zu finden. Die Pflege von Bestandskunden wird deshalb für die Mobilfunknetzbetreiber und -provider immer wichtiger. Das Forschungsinstitut TNS EMNID hat nun in einer Umfrage über die Kundenzufriedenheit unter 1232 Personen herausgefunden, dass 51 Prozent aller Befragten zu den "unsicheren Kantonisten" gehören -- es sind Kunden, die über einen Wechsel zu einem anderen Anbieter zumindest nachdenken. 15 Prozent hat TNS EMNID als wechselbereite Kunden ausgemacht, die voraussichtlich zum nächstmöglichen Zeitpunkt den Anbieter wechseln werden. Immerhin gaben 44 Prozent der Befragten an, mit ihrem Mobilfunkanbieter zufrieden zu sein. Fünf Prozent der Befragten zählen sich jedoch zu den enttäuschten Kunden.

Beim Vergleich der Wettbewerber fand das Bielefelder Unternehmen heraus, dass nur VIAG Interkom und T-Mobil mehr sichere als unsichere Kunden haben. Zudem vereinen die vier Netzbetreiber T-D1, Vodafone D2, E-plus und VIAG Interkom den Großteil der sicheren Kunden auf sich. Mobilfunkprovider wie Mobilcom und Debitel, also Firmen ohne eigenes GSM-Mobilfunknetz, haben laut Umfrageergebnis deutlich weniger sichere Kunden. TNS EMNID sieht zudem bei den Mobilfunkprovidern eine deutlich geringere Bekanntheit gegenüber den Netzbetreibern. Die Netzbetreiber sind einem überwiegenden Anteil der deutschen Mobilfunknutzer ab 14 Jahren bekannt. T-Mobil und Vodafone D2 liegen in dieser Disziplin mit jeweils 97 Prozent an der Spitze, dann folgen E-plus mit 96 Prozent und VIAG Interkom mit 88 Prozent. Deutlich geringer fällt dagegen die Bekanntheit der Serviceprovider aus, meint das Institut. (dz)

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