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Viele Provider wollen DNSSEC einführen

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Immerhin 44 Prozent der deutschen Registrare wollen innerhalb der nächsten zwölf Monate DNSSEC einführen. Das geht aus einer Umfrage von eco Verband und VeriSign hervor, die der Verband am Freitag auf der Domainpulse in Wien vorstellte. Immerhin 17 Prozent nutzen laut Studie die Technologie, mit der mittels eines PKI-Schlüsselabgleichs Antworten auf Domainanfragen authentisiert werden sollen, bereits jetzt. Nur noch eine, wenn auch starke Minderheit von 39 Prozent sagten, sie hätten vorerst keine Pläne oder interessierten sich nicht für DNSSEC. Gefragt hatte der Verband bei 200 Unternehmen.

Die überraschend hohe Zahl der Unternehmen, die sich bald mit DNSSEC beschäftigen und ihren Kunden Signierung und möglicherweise auch Validierung von signierten Domains anbieten wollen, erstaunte auch Thomas Rickert, der für den Verband an dem jährlichen Treffen der Registries nic.at, Switch und Denic teilnahm. "Möglicherweise fühlen sich die Anbieter zur DNSSEC-Einführung gezwungen“, sagte Rickert. Erstaunlich sei aus seiner Sicht allerdings, dass gerade von denen, die speziell DNS-Dienste anbieten, doch noch 12 Prozent sagten, sie hätten keinerlei Pläne für DNSSEC. (vbr)