ViewPad 6: Honor stellt 5G-Tablet vor

Huaweis Tochtermarke Honor hat mit dem ViewPad 6 ein neues Tablet vorgestellt. Das ViewPad 6 kann sich per 5G und WLAN mit dem Internet verbinden.

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(Bild: Huawei)

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Honor hat das ViewPad 6 vorgestellt. Das neue Tablet der Huawei-Tochter hat einen 10,4 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 2000 × 1200 Pixeln. Ab Juni soll das Gerät in Europa erhältlich sein, den Preis gibt der Hersteller aber noch nicht an.

Das Honor ViewPad 6 kommt im Juni nach Europa. Der Preis ist noch nicht bekannt.

(Bild: Huawei)

Das ViewPad 6 wird von Huaweis SoC Kirin 985 angetrieben. Der Prozessor unterstützt 5G, das ViewPad 6 kann also sowohl im mobilen Internet als auch im WLAN per Wi-Fi 6 surfen. Der Arbeitsspeicher wird je nach Ausführung bei 6 GByte oder 8 GByte RAM liegen. Auch beim internen Speicherplatz werden Nutzer die Wahl haben: Zur Auswahl werden 64, 128 oder 256 GByte stehen. Per MicroSD-Slot kann man den Speicherplatz des Huawei-Tablets außerdem erweitern.

Die Akkukapazität des Honor ViewPad 6 gibt der Hersteller mit 7250 mAh an. Aufgeladen wird der Akku per USB-Typ C. Das Tablet hat außerdem zwei Kameras: Die Selfie-Kamera bietet 8 Megapixel, die Hauptkamera 13 Megapixel. Eine Klinkenbuchse baut Huawei beim Honor ViewPad 6 nicht ein. Ein Eingabestift und eine Tastatur werden separat verkauft.

Als Huawei-Tochter fallen auch Honor-Geräte unter die Handelseinschränkungen der US-Regierung. Das bedeutet, dass das Honor ViewPad 6 nur die lizenzfreie Version von Android benutzen darf. Wie bei vielen Handys von Huawei und Honor dürfte der Google Play Store auf dem ViewPad 6 also fehlen. Auch andere Google-Apps wie Youtube und Google Maps laufen auf dem Gerät nicht.

Zuletzt hat sich der Handelskrieg zwischen China und den USA noch verschärft. Zwar wurde die Sonderlizenz für Huawei am 15. März um weitere 90 Tage verlängert, die Daumenschrauben wurden aber enger geschnallt: Das US-Handelsministerium untersagt es nun Chipherstellern, Halbleiter auf Basis von US-Technologie an Huawei zu liefern. Damit ist fraglich, ob der taiwanische Chipauftragsfertiger TSMC Huawei weiterhin mit Prozessoren versorgen kann. TSMC hat bisher die Kirin-Prozessoren für Huawei angefertigt. (dahe)