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Vim 6.0 für alle Plattformen

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Der Streit zwischen vi- und Emacs-Anhängern ist fast so alt wie Unix. Jetzt ist die neue "major release" 6 von Vim erschienen, dem verbesserten Nachfolger des klassischen Unix-Editors vi. Vim erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit - nicht zuletzt, weil er sich (wie auch der Emacs) auf der Textkonsole und mit GUI unter einer grafischen Oberfläche wie X11 gleich bedienen lässt. Der Editor steht in Versionen für Unix, Linux, MS-DOS, Windows, OS/2, MacOS und Amiga - der Plattform, unter der die Vim-Entwicklung ursprünglich startete - zum Download bereit.

Die Liste der Neuerungen gegenüber der Version 5 ist lang. So kann Vim 6.0 Teile von Dateien bei der Anzeige ausblenden (folding), beherrscht Unicode, enthält einen integrierten Dateibrowser, kann seine Anzeige in vertikale und horizontale Fenster aufteilen, bearbeitet Dateien direkt übers Netz und bietet Syntax-Highlighting auch beim Drucken. Die revolutionärste Neuerung freilich dürfte das "Easy Vim"-Feature sein: In dieser Betriebsart entfällt die Unterscheidung zwischen "Normal Mode" (in dem man keinen Text eingeben kann) und "Insert Mode" - größte Stolperfalle beim Erstkontakt mit dem legendären Editor. (odi)

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