Menü

Virtual-Reality-Anbieter The Void verbessert Display

Der Entwickler von Virtual-Reality-Centern The Void hat ein Update mit verbessertem Display angekündigt. Damit zielt das US-Unternehmen auf 20 zusätzliche Installationen im Jahr 2017.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag
Von

Das US-Unternehmen The Void ("Vision of infinite dimensions") verkauft Virtual-Reality-Center beispielsweise für Freizeitparks. Der Besucher etwa der "Ghostbusters: Dimension VR Experience" bei Madame Tussauds in New York bewegt sich in einem echten Raum und hat dabei eine VR-Brille auf. Er stößt gegen Wände und wird mit Special-Effects wie Windmaschinen bearbeitet, die zum Geschehen passen, das sich in der virtuellen Realität abspielt.

Bisher verwendete The Void VR-Brillen des Modells Oculus Rift DK2. Die Geräte für Endverbraucher überflügelten diese seither mit höherer Bildrate von 90 Bildern pro Sekunde gegenüber 75 bei der Rift DK2. Das hat sich zum Problem entwickelt, denn die Besucher einer Themenpark-Show erwarten bessere Qualität und mehr Immersion, als sie zu Hause auf dem Sofa bekommen.

Das neue Modell Rapture soll höhere Auflösung bringen. The Void erhofft sich davon 20 zusätzliche Installationen im laufenden Jahr. Übrigens haben Besucher nicht lediglich eine Brille auf, sondern einen Helm. Er enthält Headtracking-Sensoren und Kopfhörer, dient aber auch zum Schutz. Der ist nötig, damit sich die Besucher nicht an Wänden und anderen Besuchern den Kopf stoßen.

c't hat zwei Prototypen am Firmensitz von The Void in Utah ausprobiert. Zum Zeitpunkt des Besuchs Ende 2015 war noch die Rede von 230 Installationen innerhalb der folgenden fünf Jahre. (akr)