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VirtualBox 3.0 mit besseren 3D-Fähigkeiten

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Nach zwei mit kurzem Abstand aufeinanderfolgenden Betas steht nun die finale Version der quelloffene Virtualisierungssoftware VirtualBox 3.0 für x86-Systeme zum freien Download für Windows, Mac OS X, Linux und Solaris bereit. Das Meilenstein-Release bringt nicht nur eine Reihe von Bugfixes, sondern unterstützt jetzt auf Systemen mit Intels VT-x- or AMD-V-Prozessoren zum ersten Mal SMP-Gastsysteme (Symmetric Multi-Processing) mit bis zu 32 CPUs.

Für Desktop-Anwender und vor allem Spiele-Fans sicherlich nicht uninteressant ist zudem die Unterstützung für Microsofts Direct3D 8 und 9 in Windows-Gastsystemen. Allerdings ist diese noch ausdrücklich mit dem Etikett "experimentell" gekennzeichnet. Auch OpenGL 2.0 (für Windows, Linux und Solaris) hat in das neue Release Einzug gehalten. Das Changelog gibt einen Überblick über alle Änderungen.

Der populäre Desktop-Virtualisierer ist eine Entwicklung der deutschen Firma Innotek, die Anfang 2008 von Sun übernommen wurde. Die Software ist in einer GPL-lizenzierten Open-Source-Variante (OSE) und zusätzlich in einer etwas funktionsreicheren kommerziell lizenzierten Ausführung erhältlich. Für den privaten Gebrauch ist diese kostenlos. Unklar ist, was der künftige Eigentümer Oracle mit der Software vorhat.

Siehe dazu auch:

(akl)