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Virtuelle Realität im Kino

VR-Headsets wie das gefeierte Oculus Rift könnten auch neue Erfahrungen beim Betrachten von Filmen mit echten Schauspielern bringen. Erste Kurzfilme, die den Zuschauer ins Geschehen integrieren, gibt es bereits.

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Erste Studios beginnen, Technik für virtuelle Realität in Filmen mit echten Schauspielern einzusetzen. Die Entwicklung steht noch am Anfang, ermöglicht für den Zuschauer jedoch bereits interessante Erfahrungen, berichtet Technology Review.

Eine der aktivsten Filmfirmen in diesem Bereich ist Felix & Paul aus Montreal. Für den Film Wild mit Reese Witherspoon hat das Studio einen dreiminütigen VR-Trailer produziert, bei dem sich der Zuschauer zusammen mit der Schauspielerin auf einer Lichtung befindet. Je nachdem, wohin der Zuschauer blickt, kommt außerdem noch eine weitere Figur in die Szene.

Noch ist die Welt der Virtuelle-Realität-Filme mit echten Schauspielern klein – bislang gibt es nicht viel mehr als ein paar Experimente, und stets braucht man dafür irgendeine Art von Headset. Allerdings macht VR-Technik derzeit schnelle Fortschritte, die sich nicht nur für Spiele und animierte Filme, sondern eben auch für Realfilme nutzen lassen.

Um die Filme real aussehen und klingen zu lassen, hat Felix & Paul ein stereoskopisches 360-Grad-Kamerasystem und ein Audiosystem entwickelt, das Töne aus allen Richtungen aufnimmt. Auch eine eigene Software für die Postproduktion hat das Studio geschrieben, und beim Schnitt mussten die Cutter selbst ein Gear-VR-Headset tragen, wie Félix Lajeunesse, einer der beiden Gründer, erklärt.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(sma)