Menü

Virtuelle Server von Microsoft

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 174 Beiträge

Die Nachricht, dass Microsoft die Technik des Virtual PC von Connectix kauft, kam im Februar überraschend. Zunächst hieß es, es bliebe für die nächsten sechs Monate alles beim Alten. Connectix verkaufe den Virtual PC weiterhin. Den Betriebssystem-Emulator, der einst als Mac-Software für das Ausführen von Windows-Programmen sorgte, gibt es seit einiger Zeit auch für Windows und für OS/2, um dort zusätzlich weitere Betriebssysteme zum Laufen zu bringen.

Nach Ablauf der Sechsmonatsfrist würden die Produkte ins Microsoft-Programm integriert, hieß es im Februar. Die seinerzeit in Aussicht gestellte Vorabfassung der Server-Version des Virtual PC, an der schon Connectix arbeitete, hat Microsoft nun offiziell angekündigt.

Vorerst soll es nur eine Vor-Betaversion sein, die Microsoft an interessierte Kunden herausgeben will. Wer Microsofts Link auf die Beta-Website aus der Ankündigung folgt, ist allerdings schnell enttäuscht: Nach der Anmeldung mit einem Passport-Konto kann man sich dort derzeit nämlich nur für die Teilnahme an dem Preview-Programm anmelden. Erst innerhalb der nächsten Wochen will Microsoft darüber befinden, welche Bewerber für das Programm ausgewählt werden, also die Vorabversion überhaupt erhalten.

Teil der Ankündigung sind Statements von Jim Hebert aus dem Server-Marketing bei Microsoft: Deutlich hebt er darin hervor, dass die eigene Software zum Betrieb mehrerer Betriebssysteme auf einem Windows-Server die einzige sei, die von Microsoft mit Support versorgt werde. Als Hauptmotiv, in diesen Markt einzusteigen, stellt er die Kompatiblitätsfrage dar: Kunden, die noch NT4 oder andere "alte" Microsoft-Software für Server einsetzen, die auf den jüngsten Versionen oder aktueller Hardware nicht mehr ohne weiteres läuft, sind die Zielgruppe. (ps/c't) / (jk)

Anzeige
Anzeige