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Virtuelle Uni: Eine Behörde will zuhören

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Für das Diskussionsangebot "Auf dem Weg zur virtuellen Hochschule" der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) haben sich seit dem Start vor einer Woche bereits 120 Teilnehmer registriert. Die Diskutanten sind vor allem Studierende, Postgraduierte, Hochschullehrer und Leute, die sich beruflich mit multimedialen Angeboten im Netz beschäftigen, etwa Techniker und Webdesigner. Dr. Angela Degand, Referatsleiterin bei der BLK und Moderatorin des Forums, erklärt im Gespräch mit heise online: "Wenn wir uns mit neuen Medien beschäftigen, müssen wir sie konsequenterweise auch anwenden. Wir wollen denjenigen zuhören, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit mit dem Thema zu befassen."

Mit ihrem Angebot www.studieren-im-netz.de hat die BLK bereits Erfahrungen mit den neuen Medien sammeln können. Auf der Web-Seite können unter andere Studienplätze getauscht werden. Besonders beliebt: Mathematik und Informatik, dicht gefolgt von Jura und Wirtschaftswissenschaften. Die direkte Diskussion einer Behörde mit der fachlich interessierten Öffentlichkeit ist jedoch ein Novum.

Die Bund-Länder-Kommission ist ein Koordinationsgremium der 16 Wisenschaftministerien der Länder und des Bundesministriums für Bildung und Forschung. Die BLK betreibt eine Geschäftsstelle in Bonn mit 26 Angestellten. (Zum Thema "Virtuelle Hochschule" siehe auch Ausgabe 4/2001 von c't.) (Frank Fremerey) / (jk)