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Vivendi Universal legt Axt an die Spielesparte

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Zur Vivendi Universal Games gehören unter anderem erfolgreiche Spielehersteller wie Sierra und Blizzard. Nach einem dicken Minus der Spielesparte muss der Bereich nun aber offenbar kräftig Federn lassen. Wie das Wall Street Journal berichtet, will der Konzern in den USA etwa 350 Mitarbeiter von Vivendi Universal Games -- das sind knapp 40 Prozent der Belegschaft -- entlassen, um Kosten zu sparen.

Am stärksten betroffen sind dabei die Studios in Bellevue (Washington). Diese sollen geschlossen werden, obwohl sie in den neunziger Jahren unter dem Namen Sierra legendär geworden waren (unter anderem mit der Spielereihe King's Quest). Den Namen wolle Vivendi weiterhin benutzen, hieß es. Das bekannteste Studio, Blizzard, sei von den Entlassungen hingegen kaum betroffen.

Im ersten Quartal 2004 war der Sparten-Umsatz um 27 Prozent auf nur noch 77 Millionen Euro gesunken. Der operative Verlust lag bei 44 Millionen Euro, fast doppelt so hoch wie im Vorjahr. (tol)