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Vodafone: IPv6 im Mobilfunknetz kommt, aber nicht im August

Einem Tweet zufolge soll Vodafone IPv6 in seinem Mobilfunknetz im nächsten Monat einführen. Tatsächlich erscheint es etwas später.

LTE-Antenne

Der Mobilfunkstandard LTE wird in Deutschland in den Netzen der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica (O2) angeboten.

(Bild: dpa, Wolfram Scheible/Deutsche Telekom»)

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Die Deutsche Telekom wird noch ein paar Monate länger der einzige hiesige Mobilfunkanbieter bleiben, der in seinem Netz Dualstack-Betrieb mit IPv4 und IPv6 anbietet. Einem Tweet der Service-Abteilung zufolge sollte das neue Protokoll bei Vodafone "voraussichtlich im August 2018 verfügbar" werden. Auf Nachfrage von heise Online präzisierte die Vodafone-Pressestelle: "Den Zeitraum August 2018 können wir nicht bestätigen. Wir arbeiten aber daran, IPv6 bis Ende des Jahres auszurollen."

Die Einführung soll regionenweise schrittweise über zwei Monate geschehen. Endgeräte bekommen dann wie bisher eine nichtöffentliche IPv4-Adresse (CG-NAT), aber parallel dazu eine öffentliche IPv6-Adresse aus einem /64-Präfix. Die Geräte müssen dazu IPv6 unterstützen, die Art der Anbindung ist einerlei (Bearer: 2G/GPRS, 3G/HSPA, 4G/LTE).

Zunächst wird auch nur das Netz für Smartphones, Tablets und per Stick angebundene Notebooks umgestellt (Web-APN). Der APN für Internet-Router wie Vodafones GigaCube ist später dran. Wie groß der dann delegierte Präfix sein wird, konnte man uns noch nicht sagen. Ebenso ist noch offen, ob alle Kundengruppen (Privat, Geschäftlich, Pre- oder Post-Paid) IPv6 bekommen werden und ob auf Anfrage auch Nicht-Geschäftskunden statische Präfixe erhalten können. (ea)

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