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Vodafone beschleunigt LTE-Netz in 30 Städten auf 500 MBit/s

Vodafone beschleunigt LTE-Netz in 30 Städten auf 500 Mbit/s

Die neue Höchstgeschwindigkeit will der Netzbetreiber bis Ende 2017 in 30 deutschen Städten anbieten. Den Auftakt macht Vodafone-Standort Düsseldorf.

Der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone will noch in diesem Jahr 30 deutsche Städte mit LTE-Geschwindigkeiten bis 500 MBit/s versorgen. Der neue Höchstwert gilt für die Empfangsrichtung (Downstream) und steht laut einer Pressemeldung[1] ab jetzt in Düsseldorf zur Verfügung, dem Hauptsitz von Vodafone Deutschland.

Noch im Mai sollen die Städte Dortmund, Erfurt, Coswig, Dresden, Stuttgart und Mannheim folgen. Bis zum Sommer will Vodafone die Basisstationen in insgesamt 15 Städten mit der der neuen Technik ausgerüstet haben. Die neue Ausbaustufe sollen sowohl Bestands- als auch Neukunden mit dem Prepaid-Angebot CallYa und den Red-Tarifen nutzen können.

Vodafone ist der erste Mobilfunkanbieter in Deutschland, der bis 500 MBit/s pro Zelle liefert. Dafür bündelt der Betreiber insgesamt 50 MHz Bandbreite (ein 10-MHz-Träger im 800-MHz-Band und je ein 20-MHz-Träger im 1800- und 2600-MHz-Band). So erreichte Vodafone bisher 375 MBit/s. Für die neue Ausbaustufe nutzt der Betreiber unter anderem zusätzlich eine höhere Modulationsstufe (256QAM).

Zunächst eignen sich Xperia XZ Premium und das Samsung Galaxy S8 für die neue LTE-Ausbaustufe. Beides sind Cat-16-Geräte, die für bis zu 1 GBit/s ausgelegt sind. Dafür müsste Vodafone noch etwas mehr Butter bei die Fische tun, nämlich insgesamt 80 MHz bündeln. (dahe[2])


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-3711454

Links in diesem Artikel:
[1] http://sentpressrelease.com/pressrelease/email/view/cb1dd592-fe16-4c98-9313-86e4575b1e45/YUPSiobW0L9LR-YDtogdaA
[2] mailto:dahe@heise.de