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Vodafone profitiert von Datendiensten

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Der weltgrößte Mobilfunkkonzern Vodafone hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres besser abgeschnitten als erwartet. Der Ausblick für das im März endende Geschäftsjahr fiel daher etwas positiver aus als bislang. Der bereinigte operative Gewinn dürfte am oberen Ende der zuletzt ausgegeben Spanne von 11,8 bis 12,2 Milliarden Pfund (13,9 bis 14,5 Milliarden Euro) liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit.

Der Telekommunikationsanbieter hat seien Gesamtumsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 11,89 Prozent steigern können. Während das Geschäft in Europa weitgehend stabil geblieben ist, konnte Vodafone in Großbritannien und Indien, Südafrika sowie der Türkei deutlich zulegen. Starkes Wachstum verzeichnet Vodafone bei mobiler Datennutzung vor allem in Europa.

Abgesehen von den gekürzten Terminierungsentgelten sei das Wachstum in Deutschland "solide", teilte der Konzern mit. Die Deutschlandtochter meldet einen Anstieg beim Service-Umsatz von 1,1 Prozent. Im DSL-Geschäft verzeichnet Vodafone unter Hinweis auf das "weiterhin starke Wettbewerbsumfeld" ein Minus von 2 Prozent, während die Mobilfunkumsätze um 2,1 zulegten. Das Geschäftskunden-Segment wuchs um 3,9 Prozent. Vodafone Deutschland verzeichnete zum Jahreswechsel 36,7 Millionen Mobilfunkkunden sowie 3,95 Millionen DSL-Kunden.

Hoffnungen ruhen auch auf dem US-Geschäft. Die US-Beteiligung Verizon Wireless legte den Angaben zufolge beim Serviceumsatz um 7 Prozent zu und verzeichnet Wachstum bei Kundenzahlen und Datennutzung. Ab Anfang Februar wird der zweitgrößte US-Netzbetreiber auch das iPhone im Angebot haben. (vbr)