Menü

Volkwagens erstes Elektroauto in China soll ein SUV werden

Seine Elektroauto-Offensive in China will Volkswagen zunächst mit einem SUV angehen. Derweil macht sich die Elektroauto-Produktion in Zwickau startklar.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 62 Beiträge

(Bild: Volkswagen)

Von

2020 will Volkswagen in China 300.000 Elektroautos ausliefern. Das erste Modell, das Ende kommenden Jahres in die Produktion gehen soll, wird das Elektro-SUV ID. Next werden, den der Konzern bereits auf der IAA zeigte und nun in Guangzhou präsentiert hat. Danach soll der ID.3 von SAIC Volkswagen in der neuen Fabrik in Anting gefertigt werden.

Bis 2023 will Volkswagen nach eigenen Angaben zehn Modelle auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) auf dem chinesischen Markt anbieten. So will das Unternehmen im Jahr 2025 in China rund eine Million Elektroautos verkaufen.

Am kommenden Montag soll im VW-Werk in Zwickau die Produktion ID.3, des ersten Elektroautos der neuen Generation anlaufen. "Die ersten externen Kunden werden den ID.3 ab Sommer 2020 bekommen", sagte Thomas Ulbrich, VW-Markenvorstand für das Thema E-Mobilität, der dpa. Mit den Fahrzeugen, die in den nächsten Monaten in Zwickau vom Band rollen, soll im Sommer eine "nahezu gleichzeitige Markteinführung" in 28 europäischen Märkten realisiert werden. Zudem sollen die mehr als 30 000 Vorbestellungen ab Sommer 2020 möglichst schnell bedient werden.

Im nächsten Jahr will Volkswagen in Zwickau rund 100.000 Fahrzeuge ebenfalls nach dem MEB-Prinzip fertigen. Diese Technik, die durch Nutzung vieler gleicher Teile auch Kosten sparen soll, wird in den nächsten drei Jahren bei insgesamt 33 Modellanläufen verwendet. Rund eine Milliarde Euro investiert der Autohersteller in den Umbau des sächsischen Standortes zur ersten E-Auto-Fabrik Deutschlands sowie in die Qualifizierung der rund 8000 Mitarbeiter.

Volkswagen ID.3 (10 Bilder)

(Bild: Volkswagen)

(anw)