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Volvo verlangt einheitliche Regeln für autonomes Fahren

Momentan hätten die USA in Sachen autonomes Fahren eine Vorrangstellung, mein Volvo-Chef Håkan Samuelsson. Doch es könne dort zu einem rechtlichen Flickenteppich wie in Europa kommen, der die Weiterentwicklung der Technik hindere.

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Mensch in autonomem Auto

(Bild: Volvo)

Die USA drohen ihre Vorrangstellung bei der Entwicklung und bei Tests autonomer Fahrzeuge zu verlieren. Das meint Håkan Samuelsson, Chef des schwedischen Autoherstellers Volvo. Er appelliert an die USA, für autonome Autos ein einheitliches Recht zu entwickeln, statt es zu einem Flickenteppich 50 unterschiedlicher bundesstaatlicher Regelungen kommen zu lassen.

Samuelsson

(Bild: Volvo)

Samuelsson will am heutigen Donnerstag in der schwedischen Botschaft in der US-Hauptstadt Washington eine Rede halten, in der er betonen will, dass die USA momentan in Sachen autonomes Fahren das fortschrittlichste Land sei. Dieser Status bröckele nun. Die USA sollten nicht dem Beispiel Europa folgen, wo es keine einheitliche Regeln für das Testen und die Zulassung selbstfahrender Autos gebe. Es könne für Autohersteller insgesamt zu schwierig werden, autonome Fahrzeuge zu entwicklen, zu testen und zu verkaufen.

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Am Sonntag ging es los.
(Bild: Delphi)

Der Volvo-Chef geht davon aus, dass es autonome Autos schneller auf die Straßen schaffen können als der Gesetzgeber bisher annimmt. Darum sollte die Politik zusammen mit der Autoindustrie die anstehenden regulatorischen Aufgaben angehen. Dabei gehe es auch darum, den haftungsrechtlichen Rahmen abzustecken. Hier betonte Samuelsson, dass sein Unternehmen die volle Verantwortung dafür übernehmen würde, falls eines seiner selbstfahrenden Autos einen Unfall verursache.

Auch zum Thema Datensicherheit im vernetzten Auto hat Samuelsson etwas zu sagen. Sein Unternehmen arbeite ständig daran, die Software-Abwehr gegen mögliche Hackerangriffe selbst zu verbessern. Dabei betonte Samuelsson, Unternehmen wie Apple oder Microsoft keine Vorwürfe machen zu wollen.

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(anw)

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