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Von der Leyen verteidigt Cyber-Attacken: "Wir dürfen uns auch wehren"

"Sobald ein Angriff die Funktions- und Einsatzfähigkeit der Streitkräfte gefährdet, dürfen wir uns auch offensiv verteidigen", sagte die Bundesverteidigungsministerin zur Gründung des neuen Kommandos Cyber- und Informationsraum.

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Von der Leyen verteidigt Cyber-Attacken: "Wir dürfen uns auch wehren"

Ursula von der Leyen im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr.

(Bild: dpa, Archiv)

Die neue Cyber-Abwehr der Bundeswehr muss nach Ansicht von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Schlachtfeld Internet auch zurückschlagen dürfen. "Wenn die Netze der Bundeswehr angegriffen werden, dann dürfen wir uns auch wehren", sagte die CDU-Politikerin.

"Sobald ein Angriff die Funktions- und Einsatzfähigkeit der Streitkräfte gefährdet, dürfen wir uns auch offensiv verteidigen." In den Auslandseinsätzen sei die rechtliche Lage da klar. "Hier bestimmen die Bundestagsmandate die Möglichkeiten – und Grenzen – das gilt selbstverständlich auch für den Cyberraum."

Rund 13.500 Soldaten und zivile Mitarbeiter sollen der Cyber-Armee ab Sommer angehören. Das neue "Kommando Cyber- und Informationsraum" steht auf einer Ebene mit Heer, Marine und Luftwaffe. Die Bundeswehr bündelt damit bereits vorhandene IT-Strukturen. Die Cyber-Soldaten sollen die Netze und Waffensysteme der Bundeswehr schützen, aber auch zu Angriffen in der Lage sein. (anw)

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