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IFA

Von der Unterhaltungsshow zur Leitmesse für große Märkte

Die Internationale Funkausstellung in Berlin bietet längst mehr als Fernseher und Radios − die gesamte Elektronikbranche hat das Ausstellungsgelände in Berlin für sich entdeckt. Die Ausstellerzahl stieg ebenso wie die das weltweite Medieninteresse.

Als "Impulsgeber für Märkte" deklarierte Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzende des IFA-Veranstalters gfu, die diesjährige Messe in Berlin. Allein in den ersten sechs Messetagen habe die IFA ein Ordervolumen von 4,25 Milliarden Euro generiert, mehr als im Jahr zuvor. Für die kommenden Wochen werden weitere Bestellungen erwartet − traditionell bestellen die Händler ihre Weihnachtsware auf der IFA.

Die IFA ist der ideale Treffpunkt für Handel und Industrie, findet der gfu-Vorsitzende Hans-Joachim Kamp, hier im Gespräch mit Judith Rakers.

Zuwachs verzeichnete die gfu (Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik) auch bei der Ausstellungsfläche: 1538 Ausstellern belegten 149.500 Quadratmeter − die größte Fläche in der 90jährigen Geschichte der IFA. Wie im Vorjahr kamen über 240.000 Besuchern aufs Messegelände unterm Funkturm, die IFA habe zudem ein weltweites Medienecho hervorgerufen.

Ihrem Namen "Funkausstellung" ist die Messe längst entwachsen. So präsentierten in diesem Jahr Hersteller wie LG, Samsung und Sony ihre Smartwatches, es wurden diverse Smartphones und Tablets vorgestellt und Intel entschied sich sogar für die Weltpremiere des Mobilprozessors Core M während der IFA.

Die Unterhaltungselektronik in Form von Fernsehern, Audio- und Video-Equipment war natürlich stark vertreten, Ultra HD und gekrümmte Schirme dominierten die Stände. Im Bereich Tec-Watch wurden Zukunftsvisionen für das Zusammenleben im digitalen Zeitalter präsentiert. Premiere feierte der Startup Day@IFA, auf dem sich junge Unternehmen präsentieren konnten. Die Startups im Schatten der Branchenriesen fanden sich auf der IFA aber auch so gut zurecht.

Die Weiße Ware passte sich den Techniktrends an, gezeigt wurden unter anderem vernetzte Kühlschränke und Waschmaschinen. Das Konferenzprogramm IFA+ Summit sowie die TEDx-Berlin-Talks, Business-Konferenzen und die Keynotes rundeten das einwöchige IFA-Spektakel ab. Im kommenden Jahr trifft sich die Branche vom 4. bis 9. September 2015 erneut unter dem Berliner Funkturm. (uk)

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