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Vor 60 Jahren schossen die USA ihren ersten Satelliten ins All

Vor genau 60 Jahren schossen die USA mit "Explorer 1" ihren ersten Satelliten ins All und zogen damit nach: Die Sowjetunion hatte drei Monate zuvor mit Sputnik die Raumfahrt-Ära eingeleitet.

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Vor 60 Jahren schossen die USA ihren ersten Satelliten ins All

Explorer 1

(Bild: NASA)

Noch bevor die US-Raumfahrtbehörde NASA überhaupt existierte, begann für die USA am 31. Januar vor genau 60 Jahren das Weltraum-Zeitalter. Rund drei Monate nachdem die Sowjetunion den Satelliten "Sputnik 1" ins All geschossen hatte, folgten die Amerikaner mit "Explorer 1". Mit zahlreichen Veranstaltungen in den USA gedenkt die im Juli 1958 offiziell gegründete NASA dem Ereignis rund um den Jahrestag.

Der rund 14 Kilogramm schwere Satellit war am späten Abend an Bord einer vom deutschen Ingenieur und Raketenbaupionier Wernher von Braun mitentwickelten Rakete "Jupiter C" vom Vorläufer des Weltraumbahnhofs in Cape Canaveral aus gestartet. Rund zwölfmal pro Tag umrundete er danach die Erde, zwischen 354 und 2515 Kilometer entfernt.

Sputnik (8 Bilder)

Sputnik-Kopie in St. Petersburg
(Bild: Andrew Butko, CC BY-SA 3.0 )


Am 23. Mai schickte der rund zwei Meter lange und etwa 16 Zentimeter schmale Satellit seine letzten Daten. 1970 kam er zurück in die Erdatmosphäre und verglühte. Rund 58.000 Mal hatte der Satellit da bereits die Erde umrundet. Die größte Entdeckung von "Explorer 1": Der sogenannte Van-Allen-Gürtel, der Strahlungsgürtel der Erde. (dpa) / (mho)

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