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Vorinstallierte Apps: Google zahlt in Russland Kartellstrafe

Android-Handys kommen mit einem ganzen Haufen von bereits installierten Google-Apps auf den Markt. Das benachteiligt andere Hersteller, meinen Kritiker. Ein Verfahren in Russland wurde gegen Bußgeld eingestellt.

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(Bild: dpa, Lukas Schulze/Illustration)

Der Internet-Riese Google zahlt in Russland eine Kartellstrafe von 440 Millionen Rubel (7,3 Millionen Euro) wegen vorinstallierter Smartphone-Anwendungen. Google und das russische Anti-Monopol-Komitee einigten sich am Montag in Moskau darauf, ihren anderthalbjährigen Rechtsstreit beizulegen. Das teilte die Behörde der Agentur Interfax zufolge mit.

Google akzeptiere das Bußgeld, im Gegenzug würden die Verfahren eingestellt. Die Kartellwächter hatten der US-Firma vorgeworfen, beim Verkauf von Smartphones mit dem Android-Betriebssystem in Russland einheimischen App-Anbietern den Zugang zu versperren. Der russische Suchmaschinen-Marktführer Yandex hatte dagegen geklagt, dass Google-Anwendungen auf den Handys vorinstalliert sind. (dahe)