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Vorplanung für Unterseekabel von Asien nach Afrika abgeschlossen

Ende 2019 soll die Unterwasser-Datenautobahn von Karatschi nach Nairobi betriebsbereit sein.

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Seekabel

(Bild: dpa, TE SubCom/Arctic Cable Company)

Die Vorplanung für ein Hochgeschwindigkeits-Datenkabelsystem, das Zentralasien mit Afrika und Europa verbinden soll, stehen laut Angaben der Betreiber kurz vor dem Abschluss. Wie Tropic Science Ltd. und Huawei Marine Networks mitteilen, soll die Unterseevermessung für die Verlegung des sogenannten PEACE-Kabelsystem am 15. Jannuar beginnen. Den Bauvertrag für das PEACE-Unterseekabelprojekt hatten Tropic Science und Huawei Marine bereits im November unterzeichnet. Das System soll den Angaben zufolge noch vor dem vor dem 4. Quartal 2019 betriebsfähig sein.

Firmenvideo von Huawei Marine über die Verlegung von Seekabeln

Die erste Phase des PEACE-Kabelsystems, das 6.200 Kilometer überbrückt, soll Pakistan (Gwadar und Karatschi) mit Dschibuti, Somalia und Kenia verbinden. In einer zweiten Phase ist eine Verlängerung nach Südafrika und Europa mit einer Gesamtlänge von 13.000 km vorgesehen. Die Übertragung der Daten soll mit 200G-DWDM-Technik erfolgen. Das Kürzel steht für "Dense Wavelength Division Multiplexing" und bezeichnet die derzeit leistungsstärkste Datenübertragungstechnik in Glasfasernetzen. Das PEACE- Unterseekabelsystem hat eine Designkapazität von bis zu 60T. Es soll Asien, Afrika und Europa zusätzlich zu bereits bestehenden Land- und Unterseekabeln verbinden und die Kabellänge und damit auch die Latenzen zwischen China und Afrika sowie China und Europa erheblich verringern. (tig)

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