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Vorsicht, Stromschlag: Amazon kontrolliert seinen Marktplatz nicht streng genug

Vorsicht, Stromschlag: Amazon kontrolliert seinen Marktplatz nicht streng genug

(Bild: c't)

Wenn Behörden, Medien oder Kunden vor gefährlichen Produkten warnen, sollten diese eigentlich dauerhaft aus dem Handel verschwinden. Doch eine Stichprobe von c't zeigt: Die Realität sieht anders aus.

Aufgrund der laxen Kontrollen von Amazon können Marktplatz-Händler weitgehend ungestört gefährliche Produkte verkaufen – so lautet das zentrale Ergebnis einer Stichprobe von c't. Das Magazin hatte sieben Geräte gekauft, vor denen eine Behörde, ein TV-Magazin oder andere Kunden bereits zuvor gewarnt hatten. In einer anschließenden Labor-Untersuchung beim VDE erwiesen sich alle sieben Produkte dann tatsächlich als gefährlich.

Nach einer Anfrage von c't sperrte Amazon die sieben Angebote zwar. Allerdings konnten andere Händler die meisten der gefährlichen Produkte unter ähnlichen Bezeichnungen und mit identischen Fotos weiter anbieten.

Vorsicht, Stromschlag: c't-Stichprobe bei Amazon-Händlern (0 Bilder) [1]

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Die gefährlichsten Produkte aus der Stichprobe:

Auch die Marktaufsicht wurde von c't informiert. Die Hamburger Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz versprach, die Produkte auf Amazon.de ausfindig zu machen und Erkenntnisse an das für Amazon zuständige Gewerbeaufsichtsamt in Oberbayern weiterzuleiten.

Die Ergebnisse des VDE Prüf- und Zertifizierungsinstituts

Gegen die meisten Händler können die Behörden allerdings nichts unternehmen. Denn nur einer der sieben Händler aus der Stichprobe sitzt in Deutschland, die anderen sechs in China. Sechs der sieben Produkte wurden von Amazon verpackt und verschickt.

Lesen Sie dazu auch in c't:

(cwo [8])


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