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Vorwürfe gegen Daimler lassen US-Umweltbehörde aufhorchen

In den USA werden derzeit mögliche Geschädigte für eine Klage gegen Daimler gesammelt. Nun verlangt die Umweltbehörde EPA Aufklärung vom Autohersteller.

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(Bild: mercedes-benz.com)

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Nach der jüngst eingereichten US-Sammelklage gegen Daimler, wegen angeblich überhöhter Abgaswerte, verlangt die US-Umweltbehörde EPA Aufklärung vom Autohersteller. "Wir haben Mercedes kontaktiert und Testergebnisse für die amerikanischen Dieselmotoren eingefordert", sagte EPA-Direktor Christopher Grundler dem Handelsblatt.

Laut der Klage soll bei bestimmten Diesel-Modellen von Mercedes mit der Diesel-Technik BlueTec der Stickoxidausstoß (NOx) die gesetzlichen Vorschriften in den USA bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius um das 65-fache überschreiten. Nach Angaben der vertretenden Kanzlei sind 14 Mercedes-Modelle betroffen.

Daimler kündigte an, sich mit allen juristischen Mitteln zu verteidigen und mit den Behörden zu kooperieren. "Es ist auch in unserem Interesse, die Anfragen zu beantworten", sagte ein Konzernsprecher der Zeitung. (mit Material der dpa) / (anw)