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WD erneuert PCIe-SSD aus der Black-Serie

Die neue Version der PCIe-SSD WD Black soll bis zu 3,4 GByte/s beim Lesen und 2,8 GByte/s beim Schreiben erreichen – damit könnte sie Samsungs 960 Pro als Leistungsspitzenreiter ablösen.

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WD erneuert PCIe-SSD aus der Black-Serie

Die Western Digital Black 3D NVMe SSD – der komplette Name ist wichtig für die Unterscheidung zur alten Version – ist der Nachfolger der vor einem Jahr vorgestellten WD Black PCIe SSD, die vor allem beim Schreiben nicht überzeugen konnte. WD setzt bei der neuen Black 3D NVMe SSD nicht nur neuen Flash-Speicher ein, sondern auch einen neuen SSD-Controller, der laut Hersteller optimal auf die 3D-NAND-Technik von Western Digital abgestimmt ist. Die SSD ist weiterhin lediglich als M.2-Kärtchen (2280) erhältlich.

Beim Lesen soll das 1-TByte-Modell der Black 3D NVMe SSD bis zu 3,4 GByte/s erreichen, beim Schreiben bis zu 2,8 – beim Lesen würde sie damit knapp an den bisherigen Spitzenreiter Samsung 960 Pro herankommen und diesen beim Schreiben sogar deutlich übertreffen. Im c't-Test erreichte diese beim Lesen 3586 MByte/s, beim Schreiben 2012. Auch bei Zugriffen auf zufällige Adressen soll die Black 3D NVMe SSD mit bis zu 500.000 IOPS sehr schnell sein, wenngleich solch hohe IOPS-Leistungen für den Betrieb unter einem Desktop-Betriebssystem keine große Rolle spielen.

WD gewährt eine fünfjährige Garantie auf die Black 3D NVMe SSD, sofern die geschriebene Datenmenge nicht über der spezifizierten liegt (250 GByte: 200 TBW, 500 GByte: 300 TBW, 1 TByte: 600 TBW). Zudem hebt WD die moderne Energieverwaltung hervor, nennt aber keine Daten zur Leistungsaufnahme.

Deutsche Preise liegen noch nicht vor. In den USA verlangt WD für das Modell mit 250 GByte 120 US-Dollar, die 500-GByte-Version kostet 230 US-Dollar und für das 1-TByte-Modell ruft WD 450 US-Dollar auf. Die Pressestelle hat nun die deutschen Preise bekanntgegeben: 250 GByte kosten 128 Euro, 500 GByte 249 Euro und die 1-TByte-SSD 459 Euro. Die Preise liegen damit über denen für die ebenfalls sehr beliebte Samsung 960 Evo, aber unter denen der 960 Pro. Ende April sollen die SSDs in Deutschland verfügbar sein. (ll)

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