WLAN-Hotspots: Konkurrenz für Greenspot

Toshiba, Acoreus und Ecotel präsentieren eine eigene Komplettlösung für WLAN-Hotspot-Betreiber.

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Von
  • Inga Rapp

Das Greenspot-Projekt hat sich noch nicht richtig etabliert, da treten Toshiba, Acoreus und Ecotel als frisch gegründetes Wettbewerbs-Team auf. Mit ihrem Projekt, einer Komplettlösung aus Hard- und Software für WLAN-Hotspots, sollen nicht nur große Hotels ihre Gäste mit einem drahtlosen Internetzugang versorgen können, sondern auch kleinere Betreiber wie Cafés und Restaurants.

Das Herzstück ist ein Appliance-Server Magnia SG20 von Toshiba. Die kompakte Box enthält einen 566-MHz-Celeron-Prozessor nebst 128 MByte RAM, auf der 20 GByte fassenden Festplatte liegt ab Werk eine angepasste Gentoo-Linux-Installation. Zusätzliche Access Points oder eine WLAN-PC-Card für den integrierten Slot übernehmen die Funkversorgung des Hotspots.

Die Anbindung zum Internet-Provider Ecotel geschieht per DSL mit 768 kBit/s downstream. Ecotel wird ferner die Vertriebspartner-Provisionen abrechnen sowie die Akquise und Beratung von Hotspot-Projekten übernehmen. Die Acoreus AG besorgt Endkundenverwaltung und Abrechnung. Sie betreibt die zentrale Service-Plattform unter dem zur CeBIT 2003 aus der Taufe gehobenen Label Yellex.

Die Zahlung kann per Vorkasse oder Lastschrift erfolgen, Abrechnung per Kreditkarte ist derzeit noch nicht möglich. Um beim Lastschriftverfahren zu überprüfen, ob die angegebene Kontonummer auch wirklich zum angemeldeten Benutzer gehört, haben sich die Entwickler eine pfiffige Lösung einfallen lassen: Der Kunde bekommt nach Anmeldung eine Überweisung, die ihm einen Cent gutschreibt und gleichzeitig eine PIN mitteilt. Mit letzterer muss er seine Freischaltung bestätigen. (Inga Rapp) / (ea)