WLAN-Pilotprojekt an Hamburger Schulen startet doch

Die Hamburger Schulbehörde dementiert Medienberichte, nach denen ein Pilotprojekt zur Nutzung von Notebeooks und Tablets per WLAN an sechs Schulen gestoppt sei.

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WLAN-Pilotprojekt an Hamburger Schulen startet doch

(Bild: dpa, David Fischer)

Von
  • Florian Klan

Das Schulprojekt "Start in die nächste Generation" läuft entgegen anders lautender Medienberichte doch an. Dabei sollen rund 1300 Schüler in sechs Hamburger Schulen am Unterricht mit Notebooks und Tablets teilnehmen können. Das geht aus einer Pressemitteilung der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung hervor.

Zuvor hatten verschiedene Online- und Printmedien berichtet, dass das Projekt gestoppt worden sei. Als Grund hierfür war eine potenzielle Gesundheitsgefährdung der Schüler durch das WLAN im Gespräch, das zur Vernetzung der Geräte zum Einsatz kommen soll. Wie ein Behördensprecher gegenüber heise online erklärte, sei das Projekt jedoch "keineswegs gestoppt, sondern es befindet sich in der Umsetzung".

Das Pilotprojekt hatten die Behörde und die Senatskanzlei in einer Pressemitteilung bereits im Mai angekündigt. Bei der 892.000 Euro teuren Aktion sollen Schüler der Stadtteilschulen Humboldtstraße, Oldenfelde und Maretstraße sowie der Gymnasien Ohmoor, Altona und Osterbek ihre eigenen Notebooks und Tablets im Unterricht nutzen können.

Anwendungen wie Tabellenkalkulation im Fach Mathematik oder Sequencer im Musikunterricht sollen so beispielsweise die bestehenden Lehrmaterialien ergänzen. Die Aktion erfordert jedoch die Zustimmung der Eltern, die laut Behördensprecher bei den Elternschaften aus drei der sechs beteiligten Schulen vorliegt. Bislang gebe es positive Rückmeldungen von 400 Eltern. Lediglich ein Elternteil habe nicht zugestimmt. Die Schulbehörde sei daher zuversichtlich, "dass zum Halbjahreswechsel 2014/15 das Projekt in allen Schulen gestartet sein wird.“ (fkn)