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WLAN zum Mitnehmen von der Telekom

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Mit der Markteinführung des neuen Telekom-Routers Speedport W 724V beginnt der Netzbetreiber mit dem Aufbau seines "WLAN to go". Damit können Telekom-Kunden den eigenen Anschluss mit anderen Nutzern teilen. Zu diesem Zweck unterstützt der Router zwei voneinander getrennte WLAN-Verbindungen mit separaten IP-Adressen. Der neue Router ist bei der Telekom ab Dienstag für 150 Euro oder eine monatliche Leihgebühr von 4,95 Euro erhältlich.

Wer seinen DSL- oder VDSL-Anschluss teilt, erhält dafür kostenlosen Zugang zu den nach Unternehmensangaben 12.000 öffentlichen Hotspots der Telekom sowie weltweit rund 8 Millionen Zugangspunkten des spanischen Unternehmens Fon, mit dem die Telekom zusammenarbeitet. Die Bonner hatten ihre Pläne und die Kooperation mit Fon im März auf der CeBIT in Hannover angekündigt.

Für die Nutzung des Angebots muss der neue Speedport-Router an einem Telekom-Anschluss betrieben werden. Bis zum Jahr 2016 will die Telekom das Netz so auf 2,5 Millionen Hotspots in Deutschland ausbauen. Da der Konzern jährlich rund 2 Millionen DSL-Router austauscht, soll die Zahl der Hotspots rasch steigen. Die Telekom will ihre Festnetzanschlüsse auch in anderen Ländern mit WLAN-Hotspots nachrüsten.

Update 04.06.2013 12:15 Uhr:

In der ersten Fassung des Artikels hieß es fälschlicherweise, WLAN to go ließe sich auch mit dem Speedport-Router an DSL-Anschlüssen anderer Anbieter nutzen. "Für die Nutzung von WLAN to go benötigt man einen IP-basierten Anschluss der Telekom", teilte eine Unternehmenssprecherin dazu mit. "Der Dienst funktioniert nicht an Anschlüssen des Wettbewerbers." (vbr)