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WWDC: Apple portiert Safari für Windows

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Traditionell gibt es bei den Keynotes von Steve Jobs ein Bonbon am Schluss, "one more thing". Dieses Mal hatte sich der Apple-Chef als Überraschung die Windows-Version des Apple-Browsers Safari aufgehoben. Safari 3 kommt in drei Versionen für Mac OS X (Tiger und Leopard), für XP und für Vista. Es soll unter Windows erheblich schneller laufen als Microsofts Internet Explorer oder Firefox. Jobs präsentierte Werte der Benchmark-Software iBench, nach denen der Internet Explorer 4,63 Sekunden, Firefox 3,67 Sekunden und Safari nur 2,14 Sekunden für eine bestimmte HTML-Ausgabe brauchte. Die Public-Beta-Phase beginnt bereits heute. Die finale Version soll ab Oktober kostenlos zu haben sein.

Auch für Mac-User wird Safari 3 einige Neuerungen bieten: "SnapBack" führt mit einem Klick zurück zu der Seite mit den Treffern einer Suchanfrage. Wie von Firefox bekannt, lassen sich mehrere Webseiten mit Tabs gruppieren und mit der Maus umsortieren.

Jobs kündigte obendrein ein auf AJAX basierendes Entwicklerkit für das iPhone an. Fremdanbieter sollen nun also außer Spielen auch Web-2.0-Applikationen für das mit OS X und der Safari-Engine laufende iPhone schreiben können, wonach es lange Zeit nicht aussah. (jes)