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WWDC: Apple renoviert die MacBook-Linie [Update]

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Während der Eröffnungsansprache zu Apples weltweiter Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco hat Marketing-Chef Phil Schiller am heutigen Montag neue Notebook-Modelle vorgestellt. Das bisherige Unibody-MacBook mit 13-Zoll-Bildschirm wechselt in die Profi-Liga und erhält einen FireWire-800-Port, einen Steckplatz für SD-Speicherkarten sowie einen Lithium-Polymer-Akku. Das 13-Zoll-MacBook-Pro ist nun bis maximal 8 GByte RAM aufrüstbar und die beleuchtete Tastatur Standard. Als Optionen stehen Festplatten bis 500 GByte und Solid-State-Speicher bis 256 GByte zur Auswahl. Das Modell mit 2,26-GHz-Core-2-Duo-Prozessor, 2 GByte Arbeitsspeicher und 160er Festplatte kostet 1200 US-Dollar (1150 statt 1200 Euro). Für die Variante mit 2,53-GHz-Doppelkernprozessor, 4 GByte RAM und 250-GByte-Festplatte werden 1500 US-Dollar (1400 statt 1500 Euro) fällig. Es bleibt bei der Chipsatzgrafik Nvidia 9400M.

Das 15-Zoll-Modell hat den fest eingebauten Lithium-Polymer-Akku von seinem 17-Zoll-Geschwister geerbt. Die Laufzeit soll sich dadurch um zwei auf insgesamt sieben Stunden erhöhen. Der Stromspeicher halte 1000 Ladezyklen aus, was laut Phil Schiller bei normalem Gebrauch einem Zeitraum von fünf Jahren entspreche. Der ExpressCard-Slot ist einem Steckplatz für SD-Speicherkarten gewichen. Die Taktrate des Doppelkernprozessors von Intel lässt sich optional bis 3,06 GHz wählen, der Arbeitsspeicher des MacBook Pro bis auf 8 GByte ausbauen, die Festplattenkapazität auf 500 GByte erweitern oder wahlweise eine 256-GByte-Solid-State-Disk einsetzen. Neu ist ein MacBook Pro 15-Zoll nur mit Chipsatzgrafik Nvidia 9400M, ohne separaten Grafik-Chip. Es kostet mit 2,53-GHz-CPU und 250-GByte-Festplatte 1600 Euro. Mit 2,66-GHz-CPU, 320-GByte-Festplatte, Nvidia 9400M plus 9600M GT Grafikprozessoren werden 1800 Euro fällig (wie bisher das 2,4-GHz-Modell). Mit 2,8-GHz-Prozessor und 500er Festplatte kostet das MacBook Pro 2100 Euro (bisher 2250 für das 2,53 GHz-Modell).

[Update: Deutsche Preise] Auch das MacBook Air fiel im Preis auf 1500 beziehungsweise 1800 US-Dollar (1400/1700 statt 1700/2300 Euro) für die Varianten mit Festplatte oder SSD. Das MacBook Pro mit 17-Zoll-Bildschirm ist nun mit 2,8 GHz getaktet und hat eine 500er Platte. (Update: Anders als im Text der deutschen Pressemitteilung von Apple geschrieben, hat es laut technischen Daten weiterhin einen ExpressCard/34-Steckplatz und keinen SD-Slot). Es kostet mit 2500 US-Dollar (2300 statt 2500 Euro) nun auch weniger.

Zum Auftakt des WWDC 2009 siehe auch:

(jes)