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Wahnsinn siegt bei Wikipedia

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Beim dritten Schreibwettbewerb der deutschsprachigen Wikipedia behielt der Wahnsinn die Oberhand: Nach zwei Wochen Beratung wählte die fünfköpfige Jury den Artikel über dieses Thema zum Sieger. Mit über 70 eingereichten Artikel fiel die Beteiligung höher aus, als bei den vorangegangenen Aktionen des freien Enzyklopädie-Projekts, das vor einer Woche den 300.000 Artikel feierte.

Der Siegerartikel Wahnsinn beleuchtet von der Medizingeschichte über Kunst und Literatur bis hin zur Religion ein breites Spektrum an Betrachtungsweisen. Den zweiten Platz belegte mit der Blauflügel-Prachtlibelle einer von gleich drei zoologischen Artikeln in den Top 10, gefolgt von Britische Monarchie. Ausgezeichnet wurden außerdem die Artikel Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser, Chili con Carne, Kurzkopfgleitbeutler, Palace of Westminster, Gemeiner Vampir, Hugh Dowding, Schloss Neudeck und Ejaculatio praecox.

Ziel der Schreibwettbewerbe sei neben dem Spaß die Verbesserung der Artikelqualität auf Wikipedia, so die Veranstalter. Ganz im Geiste des Projekts halfen sich die Teilnehmer gegenseitig auf einer eigens dafür angelegten Seite mit konstruktiver Kritik und legten auch schon mal mit Hand an, um den Artikel eines Konkurrenten zu verbessern. Die Hauptautoren der Gewinnerbeiträge erhalten Anerkennungspreise, die andere Wikipedianern gespendet haben. Der nächste Schreibwettbewerb soll im Frühjahr 2006 stattfinden. (ad)

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