Wallstreet:Online entlässt alle Redakteure

Eigene redaktionelle Inhalte wird es auf dem Internet-Finanzportal Wallstreet:Online nicht mehr geben.

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Das deutsche Internet-Finanzportal Wallstreet:Online bietet fortan keine eigenen redaktionellen Inhalte mehr. Allen sieben Online-Redakteuren wurde gekündigt und rund ein Dutzend studentische Mitarbeiter und freie Korrespondenten müssen ohne den Auftraggeber auskommen. Redaktionelles wird jetzt bei der Smarthouse Media extern eingekauft. Da Smarthouse aber auch Konkurrenten wie Finanzen.net beliefert, werden User auf der Suche nach News und Kommentaren bei Wallstreet:Online nichts Exklusives mehr finden.

"Die Community und die anderen Bereiche von Wallstreet:Online sind von der Kürzung nicht betroffen", sagte der ebenfalls von der Entlassung betroffene (noch) geschäftsführende Redakteur Johannes Stoffels gegenüber heise online. Stoffels leitet jetzt nur noch die Abwicklung der Online-Redaktion. Grund für die drastische Maßnahme sei die schlechte Wirtschaftslage.

Branchenbeobachter mahnt das Geschehen bei Wallstreet:Online an den ehemaligen Konkurrenten Gatrixx. Zuerst wurde dort die Redaktionsmannschaft gefeuert. Kurz darauf folgte der Insolvenzantrag. (tol)