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Wanka fordert Digital-Pakt: Milliarden für Computer und WLAN an Schulen

Für digitales Lernen und Arbeiten: Fünf Milliarden Euro soll der Bund in den kommenden fünf Jahren in Schulen investieren - zumindest wenn es nach Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) geht.

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Computer in Schule

(Bild: dpa, Marc Tirl/Symbolbild)

Mit einem Milliardenprogramm will der Bund die Ausstattung der Schulen in Deutschland mit Computern und freiem Internet verbessern. "Schülerinnen und Schüler müssen heute auch digital lernen und arbeiten können, statt nur zu daddeln. Dafür brauchen wir einen Digital-Pakt zwischen Bund und Ländern", sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) der Bild am Sonntag. Für Computer und WLAN in allen 40.000 Schulen solle der Bund bis 2021 fünf Milliarden Euro bereitstellen.

Wanka kündigte an, ihr Projekt "DigitalPakt#D" am Mittwoch vorzustellen. Die für Bildung zuständigen Bundesländer müssten sich im Gegenzug verpflichten, "digitale Bildung zu realisieren". Das bedeute: Sie bilden die Lehrer dafür aus, entwickeln Konzepte für den Unterricht, einigen sich auf gemeinsame technische Standards und kümmern sich um Wartung und Betrieb der digitalen Infrastruktur.

Zwar untersagt das sogenannte Kooperationsverbot eine Zusammenarbeit von Bund und Ländern bei der Bildung, eine Grundgesetzänderung sei für die Kooperation nach Wankas Worten jedoch nicht notwendig. Die Ministerin verwies auf das Grundgesetz: Artikel 91c erlaube die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Informationstechnik. (dpa) / (ssi)

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