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Warten auf das Peerless Drive

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Iomega zeigt auf der CeBIT nur funktionslose Modelle seines Wechselplattenlaufwerks "Peerless". Trotzdem soll es bereits Ende Juni auf den Markt kommen.

Das Produkt besteht aus drei Komponenten: Die entnehmbare Speichercartridge enthält eine Magnetscheibe und ist im Prinzip so aufgebaut wie eine Festplatte, allerdings ohne Steuerelektronik. Die befindet sich in der Dockingstation. Das Interface-Modul, das die Station mit dem PC verbindet, lässt sich gleichfalls wechseln. Der Anwender hat die Wahl zwischen verschiedenen Schnittstellen wie SCSI, FireWire und USB (vorerst nur USB 1.1; eine USB-2.0-Variante soll später erhältlich sein). Die Übertragungsrate soll bis zu 15 MByte/s betragen, sofern die gewählte Schnittstelle schnell genug ist.

Iomega sieht die Einsatzgebiete vor allem im Business-Bereich. Mit Speicherkapazitäten von bis zu 20 GByte eigne sich das Peerless-Drive auch für Videoschnitt oder DVD-Mastering. Der Preis der Dockingstation inklusive einem Schnittstellenmodul soll bei rund 250 US-Dollar liegen. Eine Cartridge mit 5 GByte Kapazität kostet etwa 150 US-Dollar, mit 10 GByte etwa 175 US-Dollar und mit 20 GByte 230 US-Dollar. (mst)