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Watch Dogs: PS4 und Xbox One zeigen nur 30 fps und kein Full HD

Das Open-World-Spiel Watch Dogs erscheint am 27. Mai. Nun erklärte Ubisoft, dass selbst die neuen Konsolen Xbox One und PS4 nicht in Full HD rendern und nur 30 fps bieten.

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Das kommende Open-World-Spiel Watch Dogs läuft selbst auf den neuen Wohnzimmerkonsolen Playstation 4 und Xbox One nicht in der Full-HD-Auflösung (1920 × 1080, 1080p), erklärt Ubisoft. Die Xbox-One-Version rendert die 3D-Welt mit nur 792p, die PS4 zeigt immerhin knapp 15 Prozent mehr Pixel (900p). Trotz der vergleichsweise niedrigen Render-Auflösung hat Ubisoft für beide Konsolenversionen lediglich 30 fps als Zielbildrate vorgegeben. Die Firma begründet die niedrigere Auflösung und Bildrate mit dem Ziel, die schönstmöglichen Spieleffekte, Texturen und Post-Processing-Effekte zu integrieren. Der für das Spiel zuständige Creative Director Jonathan Morin erklärte, es sei wichtiger, eine beeindruckende Next-Gen-Grafik zu gewährleisten als ein paar mehr Pixel auf den Bildschirm zu bringen. Auflösung und Bildrate seien nur "Nummern".

Watch Dogs: Die volle Grafikpracht zeigt nur die PC-Version.

(Bild: Ubisoft)

Wir konnten eine nahezu fertige Playstation-4-Version des Spiels vor einigen Tagen bereits in Berlin rund anderthalb Stunden ausprobieren. Dabei bemerkten wir trotz der 30-fps-Bildrate selbst in hektischen Situationen keine Slow-Downs, auch die niedrigere Render-Auflösung fiel uns nicht negativ auf. Einen direkten Vergleich zu anderen Versionen hatten wir allerdings nicht.

Die Versionen für Xbox 360 und Playstation 3 werden aufgrund ihrer alten Hardware grafisch deutlich abgespeckt. Beispielsweise verzichten sie auf detailliert gerenderte Wellen. Außerdem lässt sich im Multiplayer-Modus nicht die gesamte Spielwelt erkunden, wie Ubisoft klarstellte. Im Single-Player-Modus ist dies aber weiterhin möglich, allerdings zeigt Watch Dogs auf den Alt-Konsolen weniger Autos und Personen.

Watch Dogs Preview (6 Bilder)

Mit dem Handy seiner Spielfigur kann der Spieler auf Knopfdruck an jeder Ecke der Stadt kleine Explosionen auslösen und die Kontrolle über Ampeln und Überwachungskameras übernehmen.
(Bild: Ubisoft)

Den maximalen Detailgrad und 60 fps zeigt nur die PC-Version. Dafür muss aber sehr potente Hardware im Rechner stecken. Ubisoft empfiehlt 8 GByte Arbeitsspeicher, einen sehr schnellen Vierkernprozessor (Core i7 mit 3,5 GHz) und eine DirectX-11-fähige Grafikkarte mit 2 GByte Videospeicher. Damit Watch Dogs überhaupt läuft, müssen mindestens 6 GByte Speicher im System stecken, auch ein Vierkernprozessor ist Pflicht. Watch Dogs bietet auf PC-Systemen außerdem exklusive Grafikeffekte, etwa eine verbesserte Form der Umgebungsverdeckung HBAO und die Kantenglättungstechnik TXAA, die Flimmern beseitigt, aber das Gesamtbild unschärfer erscheinen lässt.

Watch Dogs erscheint am 27. Mai für Playstation 4, Xbox One, PS3 und Xbox 360 sowie für den PC.

"Watch Dogs": Erster Blick und Interview mit dem Lead Designer

(mfi)

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