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Wau-Holland-Stiftung ruft zum Datenspenden auf

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Am 13. September wird sich die Wau-Holland-Stiftung erstmals öffentlich präsentieren und dabei auf dem Berliner Stiftungstag zum Datenspenden aufrufen. Dabei geht es um den Aufbau einer interaktiven Enzyklopädie mit Hilfe der Leser. Sie soll unter anderem "Weltwissen so aktuell und gesichert wie möglich vorhalten und Fragen unterstützen". Durch geeignete Darstellung soll das Finden, Bewerten, Antworten, Pflegen der "Bundesdatenschau" beschleunigt werden, ohne dass künftig eine besondere redaktionelle Bearbeitung des Gesamtsystems nötig ist. "Es pflegt sich durch Benutzung", heißt das Motto.

Die Stiftung wurde gegründet von Wau Hollands Vater Günter Holland-Moritz. Sie will das Lebenswerk des 2001 verstorbenen Mitbegründers des Chaos Computer Club durch archivarische Aufbereitung der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und Möglichkeiten schaffen, diese Gedanken in die Praxis einzubringen und Projekte weiterzuführen, heißt es bei der Stiftung. Sie setzt sich außerdem ein für weltweite Informationsfreiheit, Recht auf Bildung, Förderung von Zivilcourage mit elektronischen Mitteln. (anw)

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