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Wearables: Nach Fitbit auch Jawbone schwächer bewertet

Investoren schätzen das Marktpotenzial des Fitness-Armband-Pioniers Jawbone bloß noch halb so hoch ein wie vor zwei Jahren.

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Fitness-Armband Jawbone UP4

(Bild: Jawbone)

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Jawbone, Hersteller der Fitnessbänder namens UP, ist das nächste Start-up, dass bei einer neuen Finanzierungsrunde eine deutlich schwächere Bewertung bekommt. Jawbone beschaffte sich 165 Millionen US-Dollar frisches Geld. Die Firma wurde dabei jetzt aber laut Medienberichten nur noch mit rund 1,5 Milliarden Dollar bewertet statt der über drei Milliarden Dollar bei vorherigen Finanzspritzen. So beschaffte sich Jawbone beispielsweise Anfang 2014 rund 250 Millionen US-Dollar.

Die Bewertung entscheidet darüber, welche Beteiligung an einem Start-up Investoren für ihr Geld bekommen. Sinkt das geschätze Marktpotenzial, muss sich das Unternehmen also für den gleichen Betrag von einem höheren Anteil trennen. Erst vor wenigen Tagen hatte das Start-up Foursquare, bei dem man an verschiedenen Orten wie Restaurants "einchecken" kann, frisches Geld ebenfalls nur zu einer halbierten Bewertung bekommen. Und beim Jawbone-Konkurrenten Fitbit brach der Aktienkurs nach Vorstellung der eigenen Smartwatch Blaze deutlich ein.

Eine Jawbone-Sprecherin sagte der New York Times am Wochenende, die 165 Millionen US-Dollar sollten für das laufende Geschäft und die Entwicklung neuer Produkte verwendet werden. Jawbone-Gründer und Chef Hosain Rahman erklärte in der Financial Times zum Druck auf Bewertungen, in der ganzen Industrie werde es eine erhebliche Neuordnung geben. (mit Material der dpa) / (ciw)