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Web-Browser Vivaldi nähert sich Version 1.0

Das vor drei Monaten aufgenommene Browser-Projekt des ehemaligen Opera-Gründers Jon von Tetzchner nimmt mit neuen Tab-Features und verbesserten Mausgesten und Tastenkürzeln Konturen an.

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Web-Browser Vivaldi nähert sich Version 1.0

Screenshot von TP3

(Bild: Vivaldi Technologies)

Mit der dritten Vorschau-Version (TP3) wird der Web-Browser Vivaldi allmählich alltagstauglich. Die Entwickler rund um den Opera-Gründer Jon von Tetzchner haben in den knapp acht Wochen seit der vorigen Preview spürbar an der Performance gedreht, die Stabilität verbessert – und Punkte von ihrer umfangreichen Zu-tun-Liste abgehakt.

So kann Vivaldi nicht nur Tabs gruppieren, sondern diese auch gekachelt darstellen. Von diesem Feature profitieren vor allem Besitzer großer Monitore, die mehrere Webseiten gleichzeitig im Auge behalten möchten. Nachbesserungen gab es bei den Mausgesten, den Tastenkürzeln und bei der Notizfunktion, mit der sich Screenshots und andere Anhänge speichern lassen.

Mit dem aus älteren Opera-Versionen bekannten Feature der "Webseiten-Aktionen" lassen sich Seiten anders darstellen, beispielsweise kontraststark oder mit hervorgehobenen Element-Begrenzungen. Unter Windows kann sich Vivaldi künftig automatisch aktualisieren. Als nächsten Schritt hat das Unternehmen eine Beta-Version angekündigt.

Der auf Chromium aufsetzende Browser Vivaldi debütierte vor drei Monaten. Das dahinter steckende isländische Unternehmen ist eine Gründung Jon von Tetzchners, der mit Vivaldi erklärtermaßen dort weitermachen möchte, wo er als Gründer und langjähriger CEO von Opera aufgehört hat.

Neuer Web-Browser Vivaldi (9 Bilder)

Der Installations-Screen des neuen Web-Browsers.

(anw)

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