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Webbrowser Firefox 1.0.5 schließt Sicherheitslücken

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Die Mozilla-Foundation hat Version 1.0.5 ihres Standalone-Webbrowsers Firefox herausgegeben. Wie schon Firefox 1.0.4 schließt die neue Ausgabe vor allem Sicherheitslücken. Dazu gehört unter anderem die erneut aufgetauchte Schwachstelle, um Anwendern im Browserfenster falsche Seiten unterzuschieben (siehe dazu den c't-Browsercheck Phishing mit Fenstern). Auch mehrere Schwachstellen, über die Angreifer beliebigen Code ausführen können, und beispielsweise das Problem mit untergeschobenen falschen JavaScript-Dialogboxen wurden in Firefox 1.0.5 korrigiert.

Details zu den korrigierten Sicherheitslücken beschreiben die Entwickler unter Known Vulnerabilities in Mozilla Products. Die Release-Notes geben nähere Auskunft über sonstige Neuerungen in Firefox 1.0.5, erwähnen über die Sicherheitsfixes hinaus aber nur "Verbesserungen bei der Stabilität" und eine Änderung in den Shortcuts unter Linux, die den GTK-Einstellungen entsprechen sollen. Zum Download liegt die neue Version von Firefox bislang in englischer Sprache vor, andere Landessprachen-Ausgaben sollten in Kürze ebenfalls verfügbar sein.

Außerdem haben die Mozilla-Entwickler Deer Park Alpha 2 veröffentlicht, eine weitere frühe Testversion von Firefox 1.1, die wie die erste Alpha-Version nicht für den normalen Einsatz gedacht ist. Vor allem Softwareentwickler, die beispielsweise Erweiterungen herstellen, sollen die neue Version testen, um Probleme herauszufinden. Die neue Alpha-Version bringt unter anderem ein Update-System, mit den neue Ausgaben des Browsers nicht immer komplett neu installiert werden müssen, und beispielsweise die Möglichkeit, im Browserfenster geöffnete Tabs mit Webseiten per Drag & Drop neu anzuordnen. (jk)

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