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Webbrowser Opera 6.0 ist da

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Nur gut zwei Wochen nach der Beta-Version hat Opera das endgültige Release seines gleichnamigen Browsers für Windows (95, 98, ME, NT4, 2000 und XP) bereitgestellt. Die für viele Umsteiger wohl wichtigste Neuerung zeigt sich gleich beim Programmstart: Opera bietet jetzt auch eine optionale 1-Fenster-Ansicht, ähnlich dem Internet Explorer und Netscape. Andere Erweiterungen gehören zur Kategorie "nützliche Helferlein", etwa der so genannte Hotclick: Per Doppel- oder Rechtsklick auf einen markiertem Text leitet Opera diesen als Anfrage direkt an eines der Internet-Wörterbucher oder eine Suchmaschine weiter.

In der "persönlichen Leiste", die sich wahlweise am rechten, linken, oberen oder unteren Rand des Browserfensters einrichten lässt, kann der Benutzer neben Eingabefeldern für Suchdienste auch Bookmarks ablegen -- auch per Drag & Drop aus dem Browserfenster. Die Hotlist lässt sich endlich im Volltext durchsuchen. Neu hinzugekommene Tastaturkürzel geben zusätzliche Steuermöglichkeiten. F12 beispielsweise ruft eine Liste der wichtigsten (Sicherheits-)Einstellungen auf.

Einige Neuerungen verbergen sich unter der Oberfläche. So beherrscht Opera 6 erstmals Unicode. Außerdem unterstützt der Browser automatische Proxy-Konfigurationsdateien. Der zum Browser gehörende E-Mailer bietet zwar wenig Neues, aber immerhin kann er jetzt auch Outlook-Express-Mails importieren.

Opera 6.0 steht auf dem Server des Herstellers zum Download bereit. Auch für Linux bietet Opera bereits eine "Technology Preview" von Version 6 an. (jo)