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Wegen Brexit: Sonos erhöht Preise in Großbritannien deutlich

Seitdem die Briten mehrheitlich für den sogenannten Brexit gestimmt haben, hat ihre Währung gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert verloren. Nun zieht auch der Soundsystem-Hersteller Sonos Konsequenzen und kündigt Preiserhöhungen an.

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Sonos

(Bild: dpa, Robert Schlesinger/Archiv)

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Ein halbes Jahr nachdem die Briten für den Austritt ihres Landes aus der EU gestimmt haben, hat nun auch Sonos angekündigt, seine Preise auf der Insel deutlich anzuheben. Hintergrund ist der deutliche Wertverlust des britischen Pfunds von mehr als zehn Prozent gegenüber dem US-Dollar seit dem Ja zum Brexit. Wie der US-Hersteller vernetzter Soundsysteme im Support-Bereich seiner Homepage mitteilte, gelten die Preissteigerungen ab dem 23. Februar. Neun eigene Artikel sollen dann zwischen 10 und 25 Prozent teurer werden. Am größten wird der Preissprung beim Connect:Amp – zur Vernetzung alter Lautsprecher – von 399 auf 499 Pfund (etwa 588 Euro).

Sonos ist nicht das erste Unternehmen, das den Wertverlust des Pfunds über Preiserhöhungen an die britischen Kunden weitergibt. So hatten zuletzt Apple und Microsoft ähnliches angekündigt, einige Adobe-Kunden müssen bald sogar über 60 Prozent mehr bezahlen als bisher. Sonos ging nur mit wenigen Worten auf die die Preissteigerung ein, erklärte aber, dass das Unternehmen in der Produktion nur mit US-Dollar bezahle. Die große Veränderung des Wechselkurses zwischen Pfund und US-Dollar mache die Anpassung deswegen nötig.

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