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Weiter Diskussionen um Mozilla-Management

Mit der Berufung von Brendan Eich zum CEO der Mozilla Corporation wechselten auch die meisten Mitglieder des Board of Directors, was neuen Gesprächsstoff liefert.

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Brendan Eich, frischgebackener CEO der Mozilla Corporation, steht in der Kritik, weil er sich 2008 gegen die Homo-Ehe in Kalifornien positionierte. Er beteuert jedoch, bei Mozilla für Gleichberechtigung einzutreten, und erläutert seine heutige Einstellung in seinem Blog. Auch Mitchell Baker, Vorsitzende des Board of Directors sowohl der Mozilla Foundation als auch der Mozilla Corporation, machte ihren Standpunkt per Blog klar.

Neue Diskussionen entfachte jedoch die Nachricht, dass drei bisherige Board-Mitglieder der Mozilla Corporation mit der Ernennung von Eich ihre Ämter niedergelegt haben: Eichs Vorgänger Gary Kovacs (CEO bei AVG), dessen Vorgänger John Lilly (Partner bei Greylock) und Ellen Siminoff (Shmoop).

Mozilla-CEO Brendan Eich

(Bild: Mozilla)

Unter Berufung auf eine anonyme Quelle meldete das Blog des Wall Street Journal, diese Rücktritte stellten eine Kritik dar an der Ernennung von Brendan Eich. Doch anscheinend trifft das nicht ganz zu, wie CNet erläutert: So seien mindestens zwei Rücktritte schon länger geplant gewesen und einen habe Eich selbst bereits am vergangenen Montag in einem Gespräch erwähnt. Gary Kovacs hatte schon vor rund einem Jahr seinen Rücktritt erklärt.

Zwei Posten im Board of Directors wurden neu besetzt, und zwar mit Reid Hoffman (ebenfalls Partner bei Greylock) sowie mit Katharina Borchert, der Geschäftsführerin von Spiegel Online.

(Update:) Korrektur "Board of Directors" statt Vorstand. (ciw)

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