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Weiter als Star Citizen: Elite Dangerous bringt Planetenlandungen

Genau ein Jahr nach Erscheinen des Kickstarter-geförderten Weltraumepos ist nun das DLC-Paket Horizons für Elite Dangerous erschienen, das Planetenlandungen nachrüstet. Zusätzlich erhalten alle Spieler sieben neue Raumschiffe.

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Horizons: Elite-Dangerous-DLC bring Planetenlandungen

Während die Star-Citizen-Fans noch auf die erste finale Version ihres Weltraum-Spiels warten, startet Frontier Developments mit dem ersten DLC zu Elite: Dangerous durch und erweitert das Basis-Spiel um die Möglichkeit, auf Planeten zu landen. Genau ein Jahr nach Erscheinen des fertigen Grundspiels können Käufer von Elite Dangerous: Horizons nun nicht nur Raumstationen anfliegen, sondern auch Himmelskörper besuchen. Horizons kostet 50 Euro und ist momentan nur für den PC erhältlich. Spieler, die den DLC nicht kaufen möchten, erhalten mit Update 1.5 trotzdem sieben weitere Schiffe.

Planetenlandungen in Elite Dangerous: Horizons sind auf vergleichsweise kleine Himmelskörper ohne Atmosphäre begrenzt. Vergleichsweise, da es sich hier um Planeten handelt, die mit den jetzt verfügbaren Bodenfahrzeugen genug Areal für wochenlange Erkundungsfahrten bieten. Diese Zwergplaneten und Monde sind auf Karten und im Cockpit-Interface markiert, um anzuzeigen, dass Horizons-Spieler auf ihnen landen können. Schiffe, die mit einem Erkundungsfahrzeug (SRV) ausgestattet sind, können dann nahtlos aus dem Supercruise-Mode den Planeten anfliegen und auf einer beliebigen ebenen Fläche landen.

Elite Dangerous: Horizons (46 Bilder)

Ähnlich wie die Sternensysteme in Elite wird auch die Oberfläche der Horizons-Planeten prozedural generiert. Der Algorithmus richtet sich dabei laut Frontier soweit wie möglich nach aktuellen astronomischen Erkenntnissen. Die Zwergplaneten und Monde werden auf Grund ihrer geologischen Zusammensetzung vom Kern heraus aufgebaut, mit simulierten tektonischen Platten versehen und dann mit virtuellen Meteoritenkratern bombardiert. Heraus kommen die unterschiedlichsten topografischen Eigenschaften und je nach Planetentyp verschiedene Materialien, die Spieler mit dem SRV aufsammeln und verarbeiten können.

Auch warten auf den neuen Planeten Siedlungen und eigene Missionen auf die Spieler. Das SRV ist mit einem Geschützturm ausgestattet, was die Möglichkeit zu Bodenkämpfen zwischen Spielern eröffnet. In der niedrigen Gravitation der Zwergplaneten lassen sich außerdem waghalsige Sprünge und Fahrmanöver ausführen, die mit den Schubdüsen des Fahrzeugs noch verstärkt werden können. Entfernt man sich sehr weit vom eigenen Raumschiff, kann man dies per Autopilot zu sich beordern, um schneller wieder an Bord gelangen zu können.

Alle Elite-Spieler erhalten unabhängig vom kostenpflichtigen DLC zeitgleich ein Update, welches sechs neue Schiffe zum Spiel hinzufügt – plus einem weiteren, das nur im Arena-Modus CQC benutzbar ist. Neu sind unter anderem das Großkampfschiff Federal Corvette und der bewaffnete Frachter Keelback, der nicht nur die Herzen von Fans der Kult-Serie Firefly erobern sollte. Auch Han Solo hätte hinter dem Steuer des kleinen, wie für Schmuggler gebauten Frachters seine wahre Freude.

Elite Dangerous: Horizons Launch Trailer – Quelle: Frontier Developments

Mit zukünftigen Updates soll Elite Dangerous: Horizons auch auf den Mac und die Xbox One kommen. Ein erstmaliges Erscheinen des Spiels für die Playstation 4 ist ebenfalls angekündigt. Zusätzlich sollen Steam-Benutzer bald in den Genuss des DLC kommen, momentan steht für sie nur das Update 1.5 mit den neuen Schiffen bereit. In weiterer Ferne steht ein weiteres DLC-Paket, das Planetenlandungen auf größeren, erdähnlichen Planeten mit Atmosphäre ergänzen soll.

[Update 16.12.2015, 01:16 Uhr]

Elite Dangerous: Horizons steht nun auch für Steam-Spieler als Teil des Early-Access-Programms bereit. Frontier-Kunden, die den DLC im Web-Store der Firma erworben haben, erhalten dort in naher Zukunft ebenfalls Steam-Keys. (fab)

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