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Weiter heftige Gewerkschaftsproteste gegen Telekom

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Die Gewerkschaft ver.di hat ihre heftigen Proteste gegen die Umstrukturierung bei der Telekom am Donnerstag fortgesetzt. In Böblingen hätten an die 1700 Telekom-Mitarbeiter gegen ihre geplante Auslagerung in neue Servicegesellschaften demonstriert, teilte die Gewerkschaft mit. In Stuttgart seien an diesem Freitag ebenfalls Proteste geplant.

Der Telekomvorstand wolle den Beschäftigten über Jahrzehnte erarbeitete Tarifstandards entreißen und ihnen kräftig in die Tasche greifen, hieß es bei ver.di. Stattdessen solle die Telekom den Kunden innovative Dienstleistungen und Produkte in regional nachvollziehbaren Strukturen anbieten.

Die Telekom will in den neuen Service-Gesellschaften die wöchentliche Arbeitszeit von derzeit 34 Stunden auf mindestens 38 Stunden verlängern. Außerdem solle die Bezahlung schrittweise "dem Branchenniveau" angepasst werden, hieß es. Derzeit verhandeln die Gewerkschaft und die Telekom auf Bundesebene über die geplanten Veränderungen. (dpa) / (anw)