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Weltraumrekord für Indien: 20 Satelliten in einer Rakete gestartet

Indien hat mit einem Raketenstart gleich 20 Satelliten ins All gebracht, mehr als der Weltraumbehörde des Subkontinents je zuvor gelungen war. Einer der Satelliten stammt dabei aus Deutschland und soll nun die Erdoberfläche beobachten.

Der Start auf dem südostindischen Raketenstartplatz SHAR

Der Start auf dem südostindischen Raketenstartplatz SHAR

(Bild: ISRO)

Der Transport von Lasten ins All ist ein umkämpfter Markt – jetzt hat Indien seine Ambitionen mit einem eigenen Rekordraketenstart unterstrichen. Die indische Raumfahrtbehörde ISRO startete am Mittwoch erfolgreich eine Rakete mit 20 Satelliten an Bord – die bisher größte Zahl bei einer indischen Mission. Das bestätigte ISRO-Chef A. S. Kiran Kumar in einer Fernsehansprache.

17 der Satelliten stammen nicht aus Indien, sondern wurden im Auftrag anderer Staaten und Unternehmen gegen Bezahlung in ihre Umlaufbahn befördert. Einer davon ist der deutsche Kleinsatellit BIROS, der unter anderem Waldbrände aufspüren kann. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat die Vorbereitungen des Starts in einem Blogeintrag zusammengefasst.

Lesen Sie dazu auch das aktuelle "Zahlen bitte!" auf heise online:

(dpa) / (mho)

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