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Weltraumschrott mit Harpune eingefangen

Das Projekt RemoveDEBRIS hat zum ersten Mal ein Stück Weltraumschrott mit einer Harpune aufgespießt. Damit könnte das Müllproblem im All angegangen werden.

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Weltraumschrott mit Harpune eingefangen

(Bild: University of Surrey (Screenshot aus Video))

Weltraumschrott ist ein großes Problem: Rund 166 Millionen Teile verschiedenster Größe sollen um die Erde kreisen, schätzt die Europäische Raumfahrtagentur ESA, und sie stellen eine Gefahr etwa für Satelliten und die Internationale Raumstation dar. Die von der EU geförderte Mission RemoveDEBRIS erforscht unter der Leitung der britischen University of Surrey Methoden, den Schrott einzusammeln – etwa mit einem Fangnetz.

Nun hat der Satellit des RemoveDEBRIS-Projekts erstmals probehalber ein Stück Weltraumschrott mit einer Art Harpune eingefangen. Dazu wurde eine Platte am Ende eines ca. 1,5 Meter langen Arms befestigt. Wie es in einer Mitteilung der Universität heißt, wurde die Harpune mit einer Geschwindigkeit von 20 Metern pro Sekunde auf die Platte gefeuert und hat sie eingefangen. Das Experiment wurde in einem spektakulären Video festgehalten.

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(tiw)