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Weltraumtourist von SpaceX sucht weibliche Begleitung für Mondflug

Yusaku Maezawa will 2023 als erster privater Weltraumtourist zum Mond fliegen. Dafür sucht der exzentrische Milliardär nun öffentlich eine Lebensgefährtin.

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Der exzentrische japanische Milliardär Yusaku Maezawa, der 2023 als erster Weltraumtourist mit SpaceX zum Mond fliegen will, sucht für die Reise nun eine Lebensgefährtin als Begleitung. Wie die Japan Times berichtet, soll die Suche von einer Filmcrew begleitet werden. Unter dem Titel "Full Moon Lovers" soll ihr Material als Reality-Doku von dem japanischen Streaming-Dienst AbemaTV ausgestrahlt werden. Bewerberinnen können sich noch bis Freitag anmelden und bis Ende März will Maezawa seine Begleitung ausgewählt haben. Vom Weltraum aus wolle er dann gemeinsam mit ihr "unsere Liebe verkünden und für den Weltfrieden werben".

Yusaku Maezawa

(Bild: AbemaTV)

Maezawa hatte den japanischen Onlinehändler Zozotown gegründet und zuletzt einen mit Messpunkten besetzten Ganzkörperanzug namens Zozosuit eingeführt, mit dem Kunden sich vermessen und gut sitzende Kleidungsstücke bestellen konnten. Im September 2018 wurde er dann als erster Weltraumtourist von SpaceX vorgestellt, der 2023 mit einem noch zu bauenden Raumschiff um den Mond fliegen will. Neben der nun gesuchten Lebensgefährtin sollen ihn mehrere Künstler aus aller Welt begleiten. Vergangenen September hat Maezawa seine Mehrheitsanteile an Zozo an SoftBank verkauft und sich aus dem Konzern zurückgezogen, ergänzt die Japan Times. Forbes schätzt sein Vermögen auf zwei Milliarden US-Dollar.

Wie der Japaner auf einer eigens eingerichteten Seite zur Suche nach seiner Partnerin erläutert, wünscht er sich eine Frau im Alter von mindestens 20 Jahren. Sie solle eine "leuchtende Persönlichkeit" haben und "immer positiv" sein. Außerdem solle sie ein Interesse an einem Weltraumflug haben und an den Vorbereitungen dafür teilnehmen können. Außerdem solle sie den Wunsch haben, das "Leben vollumfänglich zu genießen" und "sich den Weltfrieden wünschen".

Maezawa erinnert außerdem daran, dass er es 2019 geschafft hat, den am meisten geteilten Tweet in der Twitter-geschichte abzusetzen: Er hatte versprochen, an 100 Retweetende per Zufall jeweils rund 8200 Euro zu verteilen. Vor wenigen Tagen hat er erneut einen solchen Tweet abgesetzt, um nach eigener Aussage jeweils eine Million Yen (rund 8190 Euro) an 1000 Personen zu geben, die diesen auf Twitter teilen. Er bezeichnet das als "soziales Experiment", um herauszufinden, inwieweit das Geld Menschen glücklicher macht und um die Auswirkungen eines bedingungslosen Grundeinkommens zu ergründen. (mho)