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Weltweit erste Cloud-Börse geht an den Start

Kunden sollen die Preise für Cloud-Dienste auf einem Marktplatz mit den Anbietern frei aushandeln können.

"Die Deutsche Börse Cloud Exchange wird zur Jahresmitte mit einer Pilotphase an den Start gehen", sagte am gestrigen Mittwoch ihr Vorstandsmitglied Maximilian Ahrens der dpa in Hannover. Wie iX in seiner März-Ausgabe bereits berichtete, ist die Handelsplattform aus einem Joint-Venture der Deutschen Börse und dem Berliner Software-Unternehmen Zimory hervorgegangen. Sie soll mit einem knappen Dutzend zahlender Kunden starten. Eine im Spätsommer 2013 begonnene Testphase ist laut den Betreibern erfolgreich verlaufen.

Angedockt: Über Programmierschnittstellen (APIs) sollen sich Cloud-Anbieter und -Nutzer bei der Deutschen Börse Cloud Exchange einklinken können.

"Wir starten mit einer überschaubaren Anzahl von Providern", erläuterte Ahrens. Die Börse selbst bringt lediglich die Handelsplattform ein. Nach seiner Darstellung zielt sie in erster Linie auf Firmen wie Dropbox, die Dienstleistungen in der Cloud anbieten. Kunden, die am Probebetrieb teilnehmen, kommen nach seinen Worten vor allem aus den Bereichen Software-Entwicklung, Medien und Controlling.

Der Preis für die an der Börse abgefragten Speichermengen definiere sich über die Nachfrage, so Ahrens. Die Kunden würden an der Börse ein Stück Plattform-Zugang erwerben. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch Futures und andere Finanzinstrumente an der in Eschborn angesiedelten Börse zugelassen werden. (rh)

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