Weltweit zweitwärmster April in 141-jähriger NOAA-Messreihe

In den vergangenen 141 Jahren war nur der April 2016 etwas wärmer als der April 2020.

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Außerordentliche Klimaereignisse im April 2020.

(Bild: NOAA)

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Der vergangene Monat war der US-Wetterbehörde NOAA zufolge der weltweit zweitwärmste April in ihrer 141-jährigen Messreihe. Damit setzt sich ein Trend der Erwärmung aus den vergangenen Jahren fort: Acht der wärmsten April-Monate wurden seit 2010 gemessen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Nur der April 2016 sei etwas wärmer gewesen. Besonders warm war es demnach in Nordasien, Zentraleuropa und West-Australien.

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Der europäische Dienst Copernicus Climate Change Service hatte vor einigen Tagen gemeldet, dass der vergangene Monat weltweit in etwa gleichauf mit dem April 2016 gelegen sei. Dieser sei um unwesentliche 0,01 Grad wärmer gewesen als der April 2020.

Für das gesamte Europa hat die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) den 11-wärmsten April gemessen. Der vergangene Monat sei der 44. April in Folge und der 424. Monat in Folge mit Temperaturen gewesen, die zumindest nominal über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts lagen, teilte die NOAA mit. Die arktische Meereisausdehnung habe im April 2020 6,5 Prozent unter dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen und sei innerhalb von 42 Jahren die viertkleinste Ausdehnung. Der Januar 2020 war der weltweit wärmste seit NOAA-Messbeginn. (mit Material der dpa) / (anw)