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Weltweiter mobiler Datenverkehr wuchs 2013 um 80 Prozent

Ende 2013 flossen 1,5 Exabyte Daten über mobile Datenverbindungen, ergab der jüngste Cisco Visual Networking Index. 2018 sollen es zehnmal so viel sein.

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Der weltweite mobile Datenverkehr ist im vergangenen Jahr gegenüber 2012 um 81 Prozent gewachsen. Dem Cisco Visual Networking Index ist zu entnehmen, dass Ende 2013 monatlich 1,5 Exabyte (1018 Bytes) über mobile Geräte flossen, Ende 2012 waren es noch 820 Petabyte. 2009 war Cisco noch davon ausgegangen, dass der gesamte Internetdatenverkehr im Jahr 2013 rund 2500 Petabyte (1016 Bytes) umfassen werde. Nun übertrifft das mobile Datenvolumen allein das des gesamten Internetdatenverkehrs des Jahres 2000 um das Achtzehnfache.

Prognostizierte Entwicklung des mobilen weltweiten Datenverkehrs bis 2018 (Exabyte pro Monat)

(Bild: Cisco)

Neben dem Volumen hat sich auch Übertragungsrate gesteigert. Betrug sie 2012 weltweit durchschnittlich noch 526 Kbit/s, erreichte sie im vergangenen Jahr 1387 Kbit/s. Obwohl die 4G-Verbindungen nur 2,9 Prozent der gesamten mobilen Verbindungen ausmachten, sorgten sie für 30 Prozent des mobilen Datenverkehrs. Je Smartphone wurden monatlich durchschnittlich 529 MByte umgesetzt, mehr als 50 Prozent als im Jahr 2012. Dabei waren die Datennutzung je iPhone-Nutzer in Nordamerika und Westeuropa knapp größer als der von Android-Nutzern.

Für 2018 geht Cisco davon aus, dass der weltweite monatliche mobile Datenverkehr bis dahin 15 Exabyte übertreffen werde; mehr als die Hälfte davon werde über 4G-Verbindungen bestritten. Das größte Wachstum erwartet Cisco für den Nahen Osten und Afrika. Die Zahl der mobil mit dem Internet verbundenen Geräte werde voraussichtlich die der Menschen auf der Welt Ende 2014 übertreffen. (anw)

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